Wahlen der Verfassten Studierendenschaft 2021

Wahl des Studierendenparlaments

Das Studierendenparlament (StuPa) ist das legislative Organ der Verfassten Studierendenschaft (VS). Hier sitzen 23 von den Studierenden gewählte Vertreter*innen und beschließen über alle zentralen Anliegen der VS.

Bei der Wahl des Studierendenparlaments treten die 6 politischen Hochschulgruppen – Juso, grün-alternative Hochschulgruppe(gahg), Die Linke.SDS, liberale Hochschulgruppe (lhg), der RCDS Universität Mannheim und DieLISTE  Uni Mannheim- gegeneinander an.
Im Folgenden findest du einen kurzen Überblick über die Wahlinhalte und Forderungen der unterschiedlichen Hochschulgruppen.

Die politischen Hochschulgruppen

DieLISTE

Juso Hochschulgruppe Universität Mannheim

kick-off

#SolidarischZukunftSchaffen

Ein Aufbruch in eine Welt nach der COVID-19-Pandemie.
Solidarisch, gemeinsam, zukunftsgewandt – mit der Juso HSG.

Wie soll die Zukunft unserer Universität Mannheim aussehen? Was wollen wir für unsere Studierendenschaft?
Lasst uns gestärkt aus der Krise herausgehen – mit Elan und Zuversicht unsere Zukunft solidarisch gestalten! Wie das genau aussehen soll? Wir haben da ein paar Ideen:

Niemanden zurücklassen - Psychische Gesundheit ernstnehmen und unterstützen!

  • Eine Woche der Psyche langfristig etablieren – Workshops, Seminare und Vorträge, um den Umgang mit der Pandemie und den Folgen zu unterstützen!
  • Ein offenes Ohr für alle: Kürzere Wartezeiten bei der psychologischen Beratungsstelle!
  • Kostenlose Kurse zur Mindfulness, Stressbewältigung und -prävention!
  • Aufmerksamkeit und Verständnis für psychische Krankheiten erhöhen, Stigmatisierung und Relativierung beenden!

Liebe UniMa, lass die digitale Lehre nicht verpuffen – für eine moderne, innovative Lehre, die Digitales und Präsenz intelligent vereint!

  •  Anfangen: Digitale Lehre überhaupt als festen Bestandteil unserer Universität etablieren, auch nach der Coronakrise!
  • Mitmachen: Mitbestimmungsrecht der Studierendenschaft beim Ausbau der digitalen Lehre!
  • Auch mal Durchmachen: Bibliotheken und Zugriff auf PC-Arbeitsplätze wieder öffnen, und zwar 24/7!
  • Nachmachen: Alle Lehrmittel und Aufzeichnungen dauerhaft zur Verfügung stellen, um Studierenden die Chance zum Nacharbeiten zu gewähren!
  • Mehr Kommunikation und Informationen für uns: Wissen, was bei Klausuren genau Sache ist!
  • Pausen schaffen: Eine Woche Pause zwischen Vorlesungen und Klausuren für eine gebührende Vorbereitungszeit!

Studienfinanzierung - Weil Zukunft keine Frage des Kontostands sein sollte!

  • Ein effizientes, digitales, offenes und zukunftsgerichtetes BAföG schaffen: Studierende dürfen nicht auf ihre finanzielle Unterstützung warten – Anträge müssen schnell bearbeitet werden!
  • Studiengebühren für internationale Studierende und Zweitstudiengebühren abschaffen!
  • Notlagenstipendium umsetzen – damit niemand sein Studium wegen Finanznöten abbrechen muss!
  • Einsatz für Corona-Nothilfen, die Studierende tatsächlich aus Notlagen befreien und nicht zu potentieller Verschuldung führen!

All das wollen, können und werden wir mit Euch entwickeln. Wir werden die Universität Mannheim solidarisch fit für die Zukunft gestalten- mit den digitalen Vorteilen, die wir in Coronazeiten geschaffen haben und dem Campusleben, das wir so sehr vermissen.

Mit deiner Stimme Zukunft wählen! Am 18. und 19. Mai 23 Stimmen Juso HSG!

grün alternative Hochschulgruppe (gahg)

Vielfalt, Fortschritt, Veränderung.

Wir sind ein unabhängiger Zusammenschluss ideologisch grün-alternativer Studierender. Grüne Politik bedeutet hierbei weit mehr als nur Umweltschutz: Wir stehen für Vielfalt, Fortschritt und Veränderung in allen Bereichen des Studierendenlebens, hin zu einer Universität der Zukunft. Im Nachfolgenden erfährst Du, was das für uns bedeutet.

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Wofür wir stehen

Ebenso wie für soziale Gerechtigkeit und Selbstbestimmung stehen wir für Nachhaltigkeit und Modernisierung in der Lehre. Täglich arbeiten wir daran, die Bildung und das Studierendenleben in Mannheim effizienter, fairer und nachhaltiger zu gestalten.

Die Uni Mannheim stellt in einigen Bereichen die Spitze der deutschen Bildung dar. Damit davon die gesamte Studierendenschaft profitieren kann, muss allerdings noch einiges getan werden. Es besteht ein dringender Modernisierungsbedarf: Im Bereich der Digitalisierung muss mindestens ein Zahn zugelegt und die Lehre muss liberaler gestaltet werden. Feminismus, Selbstbestimmung in der LGBTQIA* Community und Chancengleichheit spielen eine besondere Rolle in unserem Programm. Allen Menschen steht eine Studierendenerfahrung im selben Maße zu. Ein wünschenswerter Zustand, welcher von der Realität leider noch weiter entfernt ist, als es für unbetroffene Personen auf den ersten Blick zu erkennen ist. Noch immer gibt es viel zu tun, um allen Studis an der Uni Mannheim eine moderne, chancengleiche und fortschrittliche Bildung zu ermöglichen.

Wir fordern nicht nur, wir machen! Das wird die GAHG umsetzen

Im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), also der Vertretung der Studierendenschaft der Uni Mannheim, fahren wir mit der Umsetzung unseres Programms fort. Unsere wichtigsten Punkte sind:

Campusleben & Kultur:

  • Campus wiederbeleben: Sobald es die Pandemielage erlaubt, wollen wir wieder ein Leben auf dem Campus mit Events, Veranstaltungen und Austausch!
  • Vielfältigeres Kulturangebot und Vernetzung mit der Kulturszene in Mannheim:
  • Poetry Slams, Comedy-Nights, Lesungen, Offene Bühne, Bandabende, Wohnzimmerkonzerte im Haus der Studis
  • Abschaffung der Um- und Nachmeldungsgebühren für Klausuren

Digitalisierung

  • Campus-App: Alle Plattformen des Studierendenlebens (Portal², ILIAS, Mensa…) in einer App.
  • Gutes E-Learning: Möglichkeiten digitaler Lehre nutzen durch moderne Lehrkonzepte
  • Flächendeckendes WLAN: Lücken im Netz des eduroam im Bereich um A5/ B6 schließen.
  • Ausreichend Steckdosen und USB-Ports in allen Vorlesungsräumen und Bibliotheken.

Chancengleichheit , Feminismus & Studentische Selbstbestimmung:

  • Mit der Sprache beginnt Veränderung: Inklusive genderneutrale Sprache in der Lehre.
  • Konsequente Barrierefreiheit am gesamten Campus der Universität Mannheim.
  • All-Gender-Welcome Toiletten an zentralen Punkten des Campus.

Nachhaltigkeit

  • Ein (echtes) veganes Angebot in der Mensaria und Ausweitung vegetarischer Angebote.
  • Foodsharing: Eine Fairteilerstation zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung.
  • Papierverschwendung eindämmen: Digitalisierung von Formularen und Arbeitsmaterialien.

Du willst mehr erfahren? Für das volle Wahlprogramm und unsere komplette Liste besuche gerne unsere Homepage www.gahg-unima.de oder schau auf unseren Social Media Kanälen auf Instagram (@gruen.alternative.hsg_unima) und Facebook (gahgMA) vorbei!

Die Linke.SDS Mannheim

Die Corona-Krise hat gezeigt: Hochschulpolitik ist zwar unser politischer Aktionsradius, jedoch möchten und müssen wir auch zu gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen klar und vernehmbar Stellung beziehen. Die Probleme der Studierenden enden nicht mit dem Ende eines Seminars. Unser politischer Einsatz muss deswegen über die Hochschulpolitik hinaus gehen! Deswegen machen wir uns stark für ein allgemeinpolitisches Mandat der Verfassten Studierendenschaft und engagieren uns bei verschiedenen Projekten, wie z.B. “Fridays for Future“, “Students for Future” oder dem “Frauen*kampftag des feministischen Bündnisses”.

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Für eine kritische und selbstbestimmte Lehre

Die Lehre an der Uni Mannheim ist oft zu einseitig und setzt sich selten von einer rein ökonomischen Verwertungslogik ab. Wir fordern deshalb die Stärkung einer unabhängigen Wissenschaft, welche uns in kritischem Denken ausbildet und fördert. Kritisches Denken ist notwendig, um gesellschaftliche Machtverhältnisse nicht nur zu hinterfragen, sondern sie bewusst und aktiv zu bekämpfen. Auch fordern wir echte Interdisziplinarität der Studiengänge, statt des derzeit noch zu stark ausgeübtem parallelen Lernens gleicher Inhalte in verschiedenen Fachbereichen.

Wir fordern ein selbstbestimmtes Studium, bei dem wir als Studierende flexibel und unabhängig von Winter- oder Sommersemester aus einem breiteren Angebot von Kursen wählen und auch die zugehörigen Prüfungen ablegen können. Des Weiteren setzen wir uns für die Möglichkeit des Studiengangswechsels für immatrikulierte Studierende zum Sommersemester ein. Familie, Partner*In, Ehrenamt, Nebenjob: All dies und vieles mehr müssen wir Studierende neben dem Studium meistern. Deshalb brauchen wir eine Universität, die unsere individuelle Situation anerkennt und respektiert. Die Mitarbeitspflicht bei Lehrveranstaltungen steht dem diametral entgegen. Studierenden muss es im Falle von Terminkonflikten möglich sein, ihre Verpflichtungen nach eigenem Ermessen zu priorisieren. Außerdem fordern wir die Abschaffung der Obergrenze der Studienzeit für Studiengänge, die von der Universität unterhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen angesetzt sind.

Natürlich müssen auch die Bibliotheken 24 Stunden geöffnet sein, um allen die gleiche Chance zum Lernen zu geben. Insbesondere während des derzeitigen Online-Lernens und der eingeschränkten Besuchsmöglichkeiten ist eine verlängerte Öffnung und Nutzung der Universitätsbibliotheken

notwendig, um die Möglichkeit in die Bibliothek gehen zu können nicht zur Mangelware zu machen. So können mehr Studierende das Angebot der Bibliothek nutzen ohne das Infektionsgeschehen negativ zu beeinträchtigen. Der verfügbare Lernraum muss dringend weiter ausgebaut werden. Eine Uni, an der Räume als Luxusware gelten, darf nicht hingenommen werden. Deshalb fordern wir, der SDS, dass bei Neubauten und Renovierungen Räume zur studentischen Nutzung in Eigenverantwortung eingeplant werden.

Für den Ausbau der universitären digitalen Organisation

Durch die aktuelle Einstellung des Präsenzbetriebes ist es offensichtlich, wie wichtig eine gut ausgebaute und für jeden zugängliche digitale Infrastruktur nicht nur für das akademische Leben an unserer Uni ist. Hochschulgruppen, Fachschaften und Initiativen stehen weiterhin vor der Aufgabe, sich effizient zu organisieren und müssen hierfür auf verschiedene digitale Dienste zurückgreifen. Neben der schwierigen Koordination der Dienste werden auch sensible Daten an transnationale Unternehmen weitergegeben. Wir fordern daher einen besseren Ausbau universitätseigener Dienste zur digitalen Organisation und Zugriffsrechte für Hochschulgruppen, Fachschaften und Initiativen. Der SDS fordert darüber hinaus weiterführende Angebote zur digitalen Organisation seitens der Universität. Dazu gehören Plattformen für Abstimmungen, der Ausbau des UniMAlenders und der digitalen Flyerplattform. Letztere soll langfristig das übermäßige Flyern an der Universität unterbinden, doch im Moment sind die Flyer nur schwer zugänglich und dadurch keine wirkliche Alternative zu den Flyern in den Vorlesungsräumen.

Weiter fordern wir die Bereitstellung von Vorlesungsfolien auf ILIAS spätestens einen Tag vor der Vorlesung, um diese während der Vorlesung bearbeiten zu können. Auch setzen wir uns dafür ein, das Portal2 an sich zu verbessern; insbesondere die Mängel, welche es bei mobiler Nutzung aufweist, müssen dringend behoben werden.

Finanzierung

Die Finanzierung eines Studiums stellt viele Studierende vor riesige Herausforderungen. Deshalb fordern wir eine klare und transparente Kommunikation der bestehenden Finanzierungs- und Stipendienangebote. Bildung muss weiterhin kostenlos sein, auch wenn man sich beispielsweise als Vorbereitung auf einen dynamischen Arbeitsmarkt interdisziplinär weiterbilden möchte. Wir stellen uns gegen die Zweitstudiengebühren und Gebühren für ausländische Studierende, die eine nicht wegzudenkende Bereicherung für unsere Universität sind. Außerdem muss das Semesterticket erweitert und vergünstigt werden, um bestmögliche Mobilität für alle und eine konsequente Schonung der Umwelt zu gewährleisten. Die Fortführung der Kooperation mit NextBike begrüßen wir.

„Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei“ (Art. 5 GG). Das bedeutet für uns auch: frei von Versuchen der Einflussnahme aus der Wirtschaft. Wir machen uns stark für eine solide Finanzierung der Hochschulen und eine Wissenschaft, die nicht im ständigen Wettbewerb um Drittmittel ihre Haut zu Markte tragen muss. Wir fordern eine Transparenzklausel für Drittmittel. Wir setzen uns gegen Fremdfinanzierungen ein. Die Universität als Raum der Bildung sollte unabhängig und kritisch sein. Insbesondere von den finanziellen Interessen der Rüstungsindustrie muss sich unsere Universität klar abgrenzen. Daher fordern wir weiterhin die Einführung einer Zivilklausel, die sich gegen militärisch relevante Forschung an den Hochschulen richtet. Wir solidarisieren uns mit den wissenschaftlichen Mitarbeitenden und fordern eine Abschaffung der sachgrundlosen Befristung. Weiterhin setzen wir uns für bessere Löhne aller Angestellten ein und fordern analog zur Linken auf Bundesebene einen Mindestlohn von 12,63 Euro.

Eine notwendige Entlastung des Wohnungsmarktes

Mannheim hat knapp 30.000 Studierende – aber nur circa 3.000 Wohnheimplätze. Das ist eindeutig zu wenig. Deswegen fordern wir eine Studierendenwohnheimsquote von mehr als 20%, damit Studierende nicht übermäßig Druck auf den konventionellen Wohnungsmarkt ausüben und günstige Mieten für alle möglich sind. Die barrierefreie Gestaltung von Wohnheimen sollte eine Selbstverständlichkeit sein und Wohnheime, die dies nicht gewährleisten, müssen modernisiert werden.

Nachhaltige und gesunde Ernährung für Alle

Unsere tägliche Essenauswahl muss mehr Angebote für vegetarisches und veganes Essen in der Mensa und den Cafés bieten und dieses muss auch eindeutig ausgeschildert werden. Die bestehenden vegetarischen und veganen Möglichkeiten gehen nicht weit genug, vor allem aufgrund des stärker wachsenden Bewusstseins für Umwelt- und Klimaschutz bei jungen Personen.

Im Allgemeinen muss das Essen gesünder und nachhaltiger gestaltet werden. Die Frühstückszeiten in der Mensa sollten an den studentischen Vorlesungsrhythmus angepasst werden und bis um 11 Uhr verlängert werden.

Um die unnötige Verschwendung von Essen zu vermeiden, schlagen wir vor, die Wahl zwischen kleinen und großen Tellern mit preislicher Anpassung in der Mensa zu ermöglichen. Die Preise für die Mensamenüs müssen für jeden erschwinglich bleiben.

Nachhaltigkeit

Im Zuge der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung zur Bewältigung des menschengemachten Klimawandels ist eines unserer zentralen Ziele den Campus nachhaltiger zu gestalten. Wir möchten uns dafür einsetzen, dass der Campus grüner wird – auch in der Gestaltung! Dazu gehören mehr Bäume, Grünflächen und Sitzgelegeneheiten, denn der Campus sollte ein Ort sein, an dem sich alle zwischen den Vorlesungen gerne aufhalten. Wir fordern die Gemeinwohl-Bilanzierung der Universität Mannheim und ihrer Tochter-Gesellschaften, wie es in einigen Betrieben der Stadt Mannheim bereits umgesetzt wird. Das Foodsharing des AStAs begrüßen wir und dieses sollte weiter ausgebaut und bekannt gemacht werden. So wissen einige Studierende nicht, wie sie das Angebot nutzen können oder, dass es dies überhaupt gibt. Wir sehen darin ein großes Potenzial für die Eindämmung der Lebensmittelverschwendung.

Für eine Uni für alle Studierenden!

Wir setzen uns entschieden gegen jede Art der Diskriminierung aufgrund von Herkunft, Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder sexueller Orientierung ein – denn sie sind nicht vereinbar mit einem friedlichen und diversen Unialltag. In Mannheim gibt es noch immer zehn aktive Burschenschaften – der Großteil ist schlagend, nur männlichen Studierenden zugänglich und vertritt ultra- konservative Werte. Es kann nicht sein, dass Studierende durch fehlenden erschwinglichen Wohnraum in die Arme nicht-wertneutraler Vereinigungen getrieben werden!

Wir setzen uns für eine genderneutrale und respektvolle Sprache an der Universität ein. Wir wollen den Bürgerhörsaal zum Bürger*innen-Hörsaal umbenennen. Dies soll einerseits auf alle FLINTAs* aufmerksam machen, die an seiner Entstehung beteiligt waren, sowie ist es ein Zeichen für die gesamtgesellschaftliche Würdigung aller Geschlechter setzen. Da wir eine Trennung nach Geschlecht und die damit einhergehende Diskriminierung von INT*Personen nicht für zeitgemäß halten, setzen wir uns für genderneutrale Toiletten ein.

Nicht nur die Gleichstellung der Geschlechter liegt uns am Herzen, sondern auch die Inklusion von Menschen mit Behinderung. Barrierefreiheit hinsichtlich der Nutzung der Vorlesungssäle,

Bibliotheken und der restlichen universitären Räume und Aktivitäten ist ein Muss am Campus. Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass Geflüchtete in unseren universitären Alltag eingebunden werden. Wir möchten geflüchteten Akademiker*innen die Möglichkeit geben, als Gäste an Vorlesungen teilzunehmen. Damit werden Möglichkeiten der Integration geschaffen. Den Geflüchteten sollte es möglich sein, kostenlos Eduroam, Bibliotheksplätze, Sportangebote und die Mensa nutzen zu können.

Für eine Universität, die inklusiv, wert-neutral und nachhaltig agiert!

Liberale Hochschulgruppe (lhg)

Dafür stehen wir:

Die LHG Mannheim sieht in der Universität der Zukunft einen Ort, der Studierende für ihre Zukunft bildet und Forschung Freiraum bietet. Studierende sollen die Universität entsprechend ihrer Neigungen und Wünsche selbst mitgestalten können. Der Aufbau des Studiums soll in bestimmten Grenzen von ihnen frei gewählt werden. Ziel der Universität der Zukunft ist es, verantwortungsvolle und kompetente Persönlichkeiten auszubilden, die aus ihrem Studium für sich selbst, aber auch für die Gesellschaft größtmöglichen Nutzen ziehen können. Für Studierende geht es darum, Eigenständigkeit zu erlangen und die eigene Persönlichkeit und die eigenen Fähigkeiten zu entfalten. Deshalb leitet die Universität der Zukunft Studierende zu selbständigem, interdisziplinärem, wissenschaftlichem Arbeiten an. Sie vermittelt Fachwissen, wissenschaftliche Methodik und die Befähigung zu selbstständigem lebenslangem Lernen.

Unsere Ideen:

Digitaler Campus - fortschrittlich in unsere Zukunft:

  • All-in-one-Uni-App – Vereinigung aller bestehenden Web- und App-Services in einer App und Angebot zusätzlicher Services, wie Veranstaltungskalender, digitale Flyer, Raum-Finder sowie Raumbelegungspläne
  • Do it yourself – Online Self-Services rund um Dein Studium

(z.B. Immatrikulationsbescheinigung, Transcript of Records), Raumbuchungssystem für Initiativen und Umfragetool für Bachelor- und Masterarbeiten

  • Unter Strom in der Vorlesung – Alle Vorlesungssäle mit Steckdosen ausstatten und erweitern
  • Den Prof immer dabei – Vorlesungsaufzeichnungen und interaktive Vorlesungstools erweitern
  • ppt – Uni-Webinare für alle Studierende zugänglich machen und Studium-Generale Kurse online anbieten
  • eUniversity – Papierlose Evaluation der Lehre, Online-Hochschulwahlen pilotieren und Skripte sowie Lehrbücher online zur Verfügung stellen
  • Umgang mit zukunftsträchtigen Programmen R-lernen – In der Datenanalyse vorrangig mit vielfach genutzten und kostenlosen Programmen, wie R, arbeiten und diese bereits im Grundlagenbereich als Alternative einsetzen
  • org – Öffentlichkeitsarbeit des AStAs und anderer studentischer Gremien ausbauen

Du hast die Wahl - selbstbestimmt in deine Zukunft:

  • Sonntagsbrunch in der Uni – Essensmöglichkeit in der Mensaria an Wochenenden in der Klausurenphase pilotieren
  • Es geht um unseren Lunch – Essenswaagen vor den Mensa-Kassen, externe Essensanbieter auf dem Campus zulassen, regionale Produkte und Inhaltsstoffe stärker hervorheben und ein ständiges veganes Menü hinzufügen
  • Lern, wo und wann du willst – Ablehnung von Anwesenheitspflichten, mehr Arbeitsplätze im Freien, Einrichtung von Co-Working-Spaces in nicht belegten Uni-Räumen und öffentlicher & digitaler Raumbelegungsplan
  • Saufen morgens, mittags, abends – Frei zugängliche Wasserspender flächendeckend auf dem Campus installieren
  • Bücher schlafen nicht – 24/7-Bib langfristig aus Universitätsmitteln ermöglichen
  • Über den Tellerrand blicken – Stärkere Anerkennung von Zusatz- und fachfremden Modulen und Studium-Generale Kurse (z.B. Sprachkurse) deutlich vergünstigten
  • Freie Woche für dich – Einführung einer vorlesungsfreien Woche im HWS
  • Kulturticket? Ihr bezahlt doch auch nicht mein Netflix – Breite Auswahl an Kulturveranstaltungen? Ja! Für die Auswahl auch noch Geld bezahlen? Nein!

Verantwortung für Campus und Gesellschaft - entschlossen in unsere Zukunft:

  • Gleiche Chancen für alle – Anonymisierung von Prüfungen, keine Sonderentgelte für Lehrunterlagen und Lizenzen (wie z.B. STATA) kostenfrei zur Verfügung stellen
  • Initiativen als Innovatoren nutzen – Initiativen-Neugründungen durch Beratung und Unterstützung durch den AStA fördern und festes Veranstaltungsbudget für Initiativen einrichten
  • Campus-Nachhaltigkeit vorantreiben – Digitales Flyersystem entwickeln und flächendeckendes Angebot des vergünstigten MACups
  • Diversität fördern – Stärkere Modul- und Zulassungsanerkennung bei vorheriger Berufsausbildung, Pilotierung von Unisex-Toiletten und Chancengerechtigkeit statt Quoten
  • In der Regel nützlich – Einführung von Damenhygiene-Automaten auf universitären Toiletten
  • Was passiert mit meinem Geld? – Transparentere Einsicht in den Uni-Haushalt & Drittmittel und Verzicht auf Aufwandsentschädigungen
  • Universitäten als Ideenschmieden – Politische Veranstaltungen auch bis zu zwei Wochen vor Wahlen ermöglichen, Stärkung der Oppositionsrechte im StuPa und Einsatz auf landes- und bundespolitischer Ebene

Bücher schlafen nicht: 24/7 Bib sicherstellen

Die Finanzierung der Bib-Öffnungszeiten aus solchen Geldern kann, ebenso wie die beschränkten Bib-Öffnungszeiten an sich, keine langfristige Sache sein! Studierende sollten die Möglichkeit haben, die Bibliothek ihren Bedürfnissen entsprechend rund um die Uhr nutzen zu können, ganz beliebig an welchem Tag. Dass hierfür die Lehre an der Uni zu kurz kommt, ist aber auf Dauer keine akzeptable Lösung. Daher setzen wir uns dafür ein, langfristig eine 24/7 Bib aus Universitätsmitteln zu ermöglichen.

 

Unter Strom in der Vorlesung – Alle Vorlesungssäle mit Steckdosen ausstatten und erweitern

Ganz im Sinne von Digitalisierung und Fortschritt halten wir es für essentiell, den Studierenden die Möglichkeit zu bieten, in der Uni den ganzen Tag mit Laptop, Tablet etc. zu arbeiten – auch wenn der Akku knapp wird. Daher wollen wir alle Vorlesungssäle mit Steckdosen ausstatten bzw. das vorhandene Angebot an Steckdosen erweitern. Alle Studierende sollen in Zukunft ihre Geräte anschließen und aufladen können, egal ob in der Bib oder in der Vorlesung!

 

All-in-one-Uni-App – Vereinigung aller bestehenden Web- und App-Services in einer App und Angebot zusätzlicher Services, wie Veranstaltungskalender, digitale Flyer, Raum-Finder sowie Raumbelegungspläne

Anstelle mehrerer, nur teilweise funktionierender Apps wünschen wir uns eine umfassende und verlässlich funktionierende App für die Universität Mannheim, damit jeder sein Studium bestmöglich digital organisieren kann. Uni-App, Studi+ und UB-App zusammenführen – spart nicht nur Speicherplatz, sondern auch Nerven.

Außerdem fordern wir eine bessere Finanzierung des Rechenzentrums (RUM), damit die Uni Mannheim auch in ihrer digitalen Infrastruktur Spitzenpositionen einnimmt!

 

Den Prof immer dabei – Vorlesungsaufzeichnungen und interaktive Vorlesungstools erweitern

Wir fordern den Ausbau der Möglichkeiten zur Vorlesungsaufzeichnung. Durch die Corona-Krise hat auch die Uni Mannheim verstanden, dass eine digitalere Lehre von großer Bedeutsamkeit ist. Nun, wo das Thema angekommen ist, stellen wir aber fest, dass jeder Professor eine eigene Methodik hat, digital zu lehren. Das ist gerade für uns Studierende sehr umständlich. Daher setzen wir uns dafür ein, dass die Universität eine einheitliche Plattform zur Verfügung stellt, die uns für egal welches Modul die notwendigen digitalen Lehrangebote zugänglich macht. Zudem bedarf es mehr Investitionen in die digitale Lehte, denn wo nur wenig investiert wird, kommt auch nur wenig zurück, deshalb muss die Uni einen Weg finden, digitale Projekte weitreichend zu fördern.

 

Sonntagsbrunch in der Uni – Essensmöglichkeit in der Mensaria an Wochenenden in der Klausurenphase pilotieren

Damit man auch beim sonntäglichen Besuch der Bibliothek nicht hungern muss, fordern wir einen „Sonntagsbrunch“ in der Mensa – man hat ja nicht nur wochentags Hunger. Selbstverständlich müssen – analog zur Sonntagsöffnung von Geschäften – arbeitnehmerrechtliche Schutzvorschriften gewahrt werden.

RCDS Universität Mannheim

Mit dem RCDS Mannheim die Universität zukunftsfähig machen

Mit dem RCDS Mannheim die Universität zukunftsfähig machen

Auch im mittlerweile dritten Pandemie-Semester ist die Situation für die Studenten an unserer Universität alles andere als befriedigend. Der RCDS Mannheim fordert daher zum einen, dass die situationsbedingten Einschränkungen der Lehre an der Universität nicht den Studenten zum Nachteil gereichen und zum anderen, dass die Universität ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zum Präsenzbetrieb Maßnahmen ergreift, um eine vergleichbare Situation in Zukunft souverän und ohne Qualitätsverlust zu meistern.

 

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Unsere Forderungen bezüglich der aktuellen Situation

  1. Keine kopflose Prüfungsdurchführung

Der RCDS setzt sich für eine faire Prüfungssituation trotz der gegebenen Umstände ein. Wir sehen den Lehrkörper in der Pflicht, durch besondere Rücksichtnahme auf die Studenten und durch das Walten von besonderer Sorgfalt die Prüfungen so durchzuführen, dass sie nach wie vor fair und vergleichbar bleiben – manche Lehrstühle haben es sich auf Kosten der Studenten zu einfach gemacht. Dagegen wollen wir als RCDS Mannheim vorgehen.

  1. Aufzeichnung aller Online-Vorlesungen

Wir setzen uns dafür ein, dass während des aktuellen Online-Semesters „digital live“ Lehrveranstaltungen aufgezeichnet und den Studenten zur Verfügung gestellt werden. Viele Studenten haben aktuell nicht die Möglichkeit, vor Ort in Mannheim zu sein, Austauschstudenten befinden sich in anderen Zeitzonen und wieder andere haben nicht den Zugang zu einer konstant stabilen Internetverbindung. Damit alle Studenten gleichermaßen dennoch die Möglichkeit haben, den Lehrveranstaltungen zu folgen und in ihrem Lernfortschritt nicht eingeschränkt werden, ist die Aufzeichnung der Lehrveranstaltungen in diesem Semester unerlässlich.

Unsere Forderungen für die Zeit nach dem Neustart

  1. Hygiene auf dem gesamten Campus

Nicht-funktionsfähige Toiletten, keine Seife und vermüllte Flure – diese Umstände müssen der Vergangenheit angehören. Wir fordern daher: mehr Geld für die tägliche Reinigung der sanitären Anlagen und Vorlesungssäle sowie das Aufstellen und die kontinuierliche Wartung von Desinfektionsmittelspendern, vor allem in der Mensa und den Cafés.

  1. Initiativen reanimieren

Wir setzen uns für ein aktives Initiativenleben an der Universität ein. Dieses ist durch die Einstellung des Präsenzbetriebes akut gefährdet. Daher fordern wir: unkomplizierten Zugang für Initiativen zu den universitätseigenen Ressourcen und Maßnahmen zur Einbindung dieser in das digitale Campusleben! Darüber hinaus treten wir jegliche Einschränkungen der Arbeit der Initiativen entschlossen entgegen

Wahl der Fachbereichsvertretungen

Bei der Wahl für die Fachbereichsvertretungen wählst du die Vertreter*innen, die sich für deine Interessen innerhalb des Fachbereiches einsetzen.

Für die Wahl hat deine offene Fachschaft eine Liste aufgestellt.
Die sechs Personen mit den meisten Stimmen bilden dann die gewählte Fachbereichsvertretung und repräsentieren deine studentischen Interessen nach außen.

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